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Qualitätsmanagementsystem

Das Hauptziel unserer Klinik ist die erfolgreiche patientenorientierte Behandlung zum Wohle jedes Einzelnen im Rahmen einer umfassenden Therapie. Basis dafür ist der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik im Sinne der Evidenzbasierten Medizin unter Einhaltung aller erforderlichen Qualitätskriterien.



Nach Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems wurde die Orthopädische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Rostock in allen Teilbereichen einschließlich des EndoProthetikZentrums und Forschungslabors im Oktober 2008 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Speziell ernannte Qualitätsmanagementbeauftragte aus allen Klinikbereichen arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung des QM-Systems, um Patienten und Kunden mit einer fehlerfreien Dienstleistung zu beliefern.

Darüberhinaus ist unsere Klinik seit Oktober 2012 einer der ersten Träger des EndoCert-Zertifikats bundesweit. Das Zertifikat EndoCert, das von den größten deutschen Fachverbänden für Orthopädie und Endoprothetik verliehen wird, steht für strukturierte und fachgerechte Behandlungsprozesse, festgelegte Mindestmengen der Eingriffe von Knie- und Hüftendoprothesen sowie dokumentierte Kontrollen wichtiger Qualitätskriterien. Ziel ist es, die Behandlungsqualität nachhaltig zu stärken und die Transparenz des Leistungsgeschehens für Patienten und ihre Haus- und Fachärzte zu verbessern.

Was ist EndoCert?
Mit mehr als 390.000 Patienten werden jährlich im Bereich der Endoprothetik versorgt. Die Erhöhung der Patientensicherheit und der Versorgungsqualität gehört zu den wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und zum EndoCert-Verfahren.
Kernelemente eines Zertifizierungsverfahrens sind die Überprüfung der Struktur- und Prozessqualität. Daneben enthält das EndoCert-System auch Elemente, die der Überprüfung der Ergebnisqualität dienen. Zusammen mit dem ebenfalls als Projekt der DGOOC eingeführten Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) ergibt sich so ein umfassendes System zur weiteren Verbesserung der Versorgungsqualität im Bereich der Endoprothetik.

Am EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung müssen mindestens 200 endoprothetische Versorgungen (einschl. mind. 50 Wechseloperationen) am Hüft- und/oder Kniegelenk pro Jahr durchgeführt werden.

Wesentliche Elemente von EndoCert
  • standardisierte interdisziplinär gestalteten Behandlungspfade

  • konsequente, durchgehende Begleitung und ausführliche Aufklärung des Patienten während seiner Behandlung

  • überprüfbare Standards der Aus-, Weiter- und Fortbildung aller beteiligten Berufsgruppen

  • regelmäßige Schulung der beteiligten Mitarbeiter im Umgang mit den Implantatsystemen

  • verbesserte Information aller am Behandlungsprozess mitwirkenden Berufsgruppen senkt die Fehleranfälligkeit

  • regelmäßige Teilnahme des Zentrums an externen Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie hiervon abgeleitet die Festlegung von Qualitätszielen

  • Vorhaltung von Strukturelementen für eine sichere und qualitativ hochwertige Patientenversorgung

  • Einhaltung von rechtlichen Standards wie in Hygiene und Handhabung von Medizinprodukten

  • jährliche externe Überprüfung der Einhaltung der Vorgaben durch wenigstens zwei geschulte, externe Fachexperten

  • ein nachweisbares Qualitäts– und Risikomanagement (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008)

 
 
 
 
 
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